LONCIUM Biermanufaktur – Kärntner CraftBier, Hop-fully yours!+43 664 88941 055
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Eine Bildgeschichte Vom Korn bis ins Glas

Wie aus einer Idee
ein Bier wird.

Malz in den Händen. Hopfen in der Würze. Zeit im Tank. Komm mit durch die sechs Stationen des Bierbrauens – in Bleistiftzeichnungen, inspiriert von unserer Manufaktur.

Und wo hat das alles angefangen?
Bleistiftzeichnung: Hände mit Braumalz und eine Schrotmühle
Malz auswählen und schroten: der Anfang eines Bieres.

01 / 06 Malz auswählen & schroten

Am Anfang steht das Korn.

Bier beginnt mit einer Entscheidung: Welches Malz passt zu unserer Idee? Malz ist gekeimtes und anschließend getrocknetes Getreide. Je nach Sorte bringt es helle, karamellige oder röstige Noten mit. Zum Brauen wird es geschrotet – aufgebrochen, damit seine Stärke zugänglich wird.

Für den Geschmack: Malz prägt Farbe und Körper.

Bleistiftzeichnung: Maisch- und Läuterbottiche im Sudhaus
Maischen und Läutern machen die Malzbestandteile nutzbar.

02 / 06 Maischen & läutern

Jetzt wird es süß.

Das geschrotete Malz trifft auf warmes Wasser. Beim Maischen wandeln Enzyme Stärke in Zucker um. Anschließend trennt das Läutern die flüssige Würze von den festen Getreideresten, dem Treber. Diese Würze ist die Grundlage für das spätere Bier.

Für den Geschmack: Hier entsteht die Basis für Fülle und Vergärbarkeit.

Bleistiftzeichnung: Hopfen wird in einen Braukessel gegeben
Hopfengabe: Bittere und Aroma bekommen ihren Platz.

03 / 06 Würze kochen & Hopfen geben

Zeit für den eigenen Charakter.

Die Würze wird gekocht. Dabei kommt Hopfen ins Spiel: Sorte, Menge und Zeitpunkt der Gabe beeinflussen Bittere und Aroma. Bei bestimmten Bierstilen kann weiterer Hopfen später dazukommen. So entstehen ganz unterschiedliche Geschmacksprofile.

Für den Geschmack: Hopfen kann feinherb, zitrisch, blumig oder tropisch wirken.

Bleistiftzeichnung: Gärtank mit symbolisch vergrößerten Hefezellen
Hefe verwandelt vergärbaren Zucker in Alkohol und Kohlendioxid.

04 / 06 Kühlen & vergären

Die Hefe übernimmt.

Nach dem Kochen wird die Würze gekühlt und Hefe zugegeben. Sie wandelt vergärbaren Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um. Gleichzeitig entstehen Aromastoffe. Hefestamm und Gärführung sind deshalb entscheidend für den Charakter des Bieres.

Für den Geschmack: Auch Hefe hat eine eigene Handschrift.

Bleistiftzeichnung: Tanks im gewachsenen Brauereigebäude
Zeit im Tank lässt die Aromen reifen.

05 / 06 Reifen lassen

Gutes Bier braucht Zeit.

Nach der Hauptgärung ist das Bier noch jung. In der Reifung entwickeln und runden sich seine Aromen. Wie lange dieser Schritt dauert, hängt vom Bierstil und der jeweiligen Rezeptur ab. Ein kräftiges Spezialbier braucht eine andere Behandlung als ein leichtes Helles.

Für den Geschmack: Geduld gehört zur Rezeptur.

Bleistiftzeichnung: Flasche, Dose, Fass und Abfüllroboter
Fass, Flasche oder Dose – bereit für den Genuss.

06 / 06 Abfüllen & etikettieren

Bereit für deinen Moment.

Das fertige Bier kommt bei uns ins Fass, in die Flasche oder in die Dose. Sorgfältige Abfüllung bewahrt seine Qualität. Unsere Technik und der Roboter unterstützen das Team dabei. Mit dem Etikett bekommt jedes Bier schließlich auch nach außen seinen eigenen Auftritt.

Für den Genuss: Handwerk und Präzision bis zum letzten Schritt.

Biergeschichte Ein altes Handwerk. Immer neue Ideen.

Bier wurde schon lange vor uns gebraut.

Menschen brauen seit Jahrtausenden. Aus Erfahrung wurde Handwerk, aus Handwerk immer genaueres Wissen. Ein paar Stationen auf dem Weg bis nach Mauthen.

Vor Jahrtausenden

Bier in den frühen Hochkulturen.

Schon in Mesopotamien und im alten Ägypten wurde Bier hergestellt. Es gehörte zum Alltag und zur Ernährung. Mit unserem heutigen Bier waren diese frühen Getränke allerdings nur bedingt vergleichbar.

Im Mittelalter

Wissen wird weitergegeben.

In Haushalten, Klöstern und städtischen Brauhäusern entwickelte sich die Braukunst weiter. Erfahrung, regionale Zutaten und die Möglichkeiten vor Ort prägten das jeweilige Bier.

Kärntner Brautradition

Als heiße Steine den Sud wärmten.

Steinbier hat in Kärnten und der Steiermark eine lange Geschichte. Erhitzte Steine dienten zum Erwärmen des Suds. An ihnen konnten Zuckerstoffe karamellisieren – ein besonderes Beispiel dafür, wie eng Technik und Geschmack verbunden sind.

Im 19. Jahrhundert

Kühlung verändert das Brauen.

Fortschritte bei der Kühlung und ein besseres Verständnis der Gärung machten die Herstellung kontrollierbarer. Das Handwerk bekam neue Werkzeuge. Der Anspruch an gutes Bier blieb.

Unsere Geschichte Von hier aus weiter

In Mauthen brauen wir unsere Geschichte weiter.

Ein Ort mit Braugeschichte. Zwei Freunde mit einer Idee. Und der Wille, daraus etwas Eigenes zu machen.

Bis 1903

Schon Alois’ Urgroßvater braute am Familienstandort sein Bier.

2008

Alois Planner und Klaus Feistritzer gründen LONCIUM im alten Stall. Das erste Sudhaus entsteht mit Freunden weitgehend im Eigenbau; Alois’ Vater unterstützt das Vorhaben mit Bankgarantien.

2012

Das erste Sudhaus stößt an seine Grenzen. Beim großen Umbau wird es durch eine 20-hl-Anlage von Rolec aus Deutschland ersetzt.

2024

Die große Investition in die Mehrwegflaschenlinie setzt den nächsten Meilenstein in der Entwicklung unserer Brauerei.

Heute

Handwerk, eigene Ideen und moderne Technik – vom Sudhaus bis zum Roboter in der Abfüllung.

Die ganze LONCIUM-Geschichte

Jetzt weißt du, was dahintersteckt.

Am besten
selbst erleben.

Bei einer Führung geht es mitten hinein in die Manufaktur. Beim Brauseminar legt ihr selbst Hand an. Und bei der Verkostung bekommt das Wissen seinen Geschmack.

LONCIUM Bier wird direkt am Tank ins Glas gezapft
Zum Nachlesen: Brauwissen & historische Quellen

Die Bildgeschichte zeigt allgemeine Grundlagen. Die Zeichnungen veranschaulichen die Grundschritte. Angaben zur LONCIUM-Geschichte stammen aus unserer Manufaktur.